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0930

Gründung von Schwaz

Gründung von Schwaz
Die Anfänge von Schwaz liegen im Dunkeln. Der Name „Suates“ wurde um 930/31 erstmals urkundlich erwähnt. Da Schwaz auf der Schattenseite des Inntals lag und Getreide somit schlechter gedieh, sah man keinen wirklichen Anreiz, sich dort anzusiedeln. Schwaz wurde aus diesem Grund nicht als Bauerndorf groß, sondern als Bergwerksort.
1122

Burgfried

Burgfried
Die Burg Freundsberg thront auf einem weithin sichtbaren Hügel hoch über Schwaz. Sie diente den erstmals 1122 urkundlich erwähnten Herren von Freundsberg, die später als Tiroler Landesfürsten zu Macht und Ansehen gelangten, als Stammsitz. Der Turm der Burg, auch „der Burgfried“ genannt, dessen älteste Mauerreste bis in das 12. Jahrhundert zurückreichen, hat sich als einziger Bestandteil der ursprünglichen Anlage erhalten. Um 1630 erfolgte eine wesentliche Veränderung der Burganlage und die Schlosskirche erhielt den Renaissance-Touch, der ihr bis heute geblieben ist. Im Burgturm des Schlosses ist heute das Museum der Stadt Schwaz beheimatet.
1429

Pfarrkirche

Die Pfarrkirche zu „Unserer lieben Frau“ ist die größte gotische Hallenkirche Tirols und weist eine lange Geschichte auf. Durch Blitzschlag wurde die erste Kirche in Schwaz im Jahre 1429 zerstört und die bald darauf gebaute Kirche wurde der rasch anwachsenden Einwohnerschaft zu klein. Sie wurde im Jahre 1460 niedergerissen und der Grundstein der neuen Kirche wurde gelegt, doch diese erwies sich alsbald auch als zu klein und man begann 1489 mit dem Bau der vierten Kirche. Diese vierte Kirche wurde 1502 eingeweiht und ist uns bis heute erhalten geblieben. Wir können dort die Genialität des Bildhauers und Architekten Erasmus Grasser bewundern. Eine Besonderheit der Kirche ist unter anderem das Kirchendach, dieses wurde mit 15.000 Kupferplatten bedeckt.
1439

Holzbrücke

Brücken dienten seit 1439 in Schwaz über mehrere Jahrhunderte lang als einziger fester Übergang vom Ortskern zu den Häusern und Grundstücken „über dem Inn“. Es gab zwar, parallel zur Brücke, eine Fährverbindung zwischen Schwaz und dem anderen Innufer, jedoch mit dem Bau der Unterinntaleisenbahn 1867, gewann die Holzbrücke für den Personen- und Warenverkehr immer mehr an Bedeutung. Wenn jemand diese Brücke überqueren wollte, musste er eine Brückenmaut entrichten.
1500

Blütezeit

Blütezeit
Schwaz war zu seiner Blütezeit um 1500 die größte Bergbaumetropole der damals bekannten Welt. Rund 85% des weltweit produzierten Silbers kam aus Schwaz. Dies schaffte eine Grundlage für die Macht und Politik im damaligen Europa.
1500

Schwazer Silberbergwerk

Schwazer Silberbergwerk
Das Silberbergwerk in Schwaz wurde seit dem Mittelalter betrieben. Es war eine der größten und ertragreichsten Gruben der damals bekannten Welt und steht heute für Besichtigungen offen. Zur absoluten Hochblüte um 1500 zählte Schwaz mit über 20.000 Einwohnern zur zweitgrößten Ortschaft des gesamten Habsburger Reiches. Die aufkommende starke Konkurrenz, in der Mitte des 16. Jahrhunderts, in Teilen von Süd- und Mittelamerikas, mit weitaus ergiebigeren Silberbergwerken, führte zu einer verschärften Situation in Schwaz und letztendlich zum Untergang des Schwazer Bergbaues.
1809

Brand von Schwaz

Brand von Schwaz
Im Jahre 1809 brach nun der große Aufstand des Volkes von Tirol aus. Dabei konnten nicht nur unvergessliche, stolze Siege errungen werden. Ein erbarmungsloser Feind sorgte dafür, dass Leid, Kummer, Not und Sorgen sowie Mord, Brandstiftung und Plünderung das Land an den Rand des Abgrundes stürzten. Der Markt Schwaz aber hatte von allen Tiroler Gemeinden die größten Opfer zu bringen. 1809 markiert einen Tiefpunkt in der Schwazer Geschichte und ist nach dem Niedergang des Bergbaus eine Ursache für einen lang anhaltenden Niedergang der Stadt Schwaz – wirtschaftlich und auch von den Bevölkerungszahlen her. Die Jahre nach dem Großbrand vom 15./16. Mai 1809 bis zur Stadterhebung 1899 waren gekennzeichnet von Not und Armut. Der Brandschaden allein betrug laut Feststellung durch den Marktvorstand am 22. Februar 1810 für den gesamten Ort 1,172.483 Gulden, der durch Plünderung erlittene Verlust 178.904 Gulden, zusammen also 1,351.387 Gulden.
1830

Tabakfabrik

Tabakfabrik
In einer Zeit, in der Österreich noch von einem Kaiser regiert wurde und Ungarn noch ein Teil von uns war, wurde im Dezember 1830 in Schwaz eine Tabakfabrik gegründet. In der „Tschiggin“, wie die Fabrik in Schwaz genannt wurde, widmete man sich der Erzeugung von Kau- und Pfeifentabaksorten. Sie prägte ganze 175 Jahre lang das Erscheinungsbild des Ortes und das Alltagsleben der Bevölkerung. Es gab Zeiten, in denen bis zu 1200 Personen, vornehmlich Frauen, in der Fabrik beschäftigt wurden. Jährlich produzierte man bis zu 2,6 Milliarden Zigaretten und die Betriebsangestellten samt deren Familien machten um 1900 ein Drittel der Schwazer Bevölkerung aus.
1928

Steinbrücke

1928/29 wurde anstelle der Holzbrücke, die Steinbrücke, nach den Plänen des bekannten Architekten Prof. Clemens Holzmeister, errichtet und die Brückenmaut wurde aufgelassen. Diese Brücke bewies ihre Stabilität und die durchdachte Konstruktion bei mehreren großen Hochwasserereignissen. Noch heute ist die berühmte „Steinbrücke“, neben der Barbarabrücke, eine der wichtigsten Verkehrsverbindungen zu den Schwazer Ortsteilen jenseits des Inns.
2012

Eröffnung Stadtgalerien

Eröffnung Stadtgalerien
2005 wurde die Tabakfabrik geschlossen und 2012 wurden an dessen Stelle, die Stadtgalerien in Schwaz eröffnet.

Und heute?

Heute wird man in der gemütlichen Bezirkshauptstadt Schwaz von den heimeligen Gassen und Straßen ein wenig in „die gute alte Zeit“ zurückgezaubert. Alte Wirtshausschilder und vorwitzige Erker laden zur Einkehr in Gaststätten ein, die schon in längst vergangen Zeiten dem damaligen Knappenvolk Speis und Trank brachten. Durch den Bau der Stadtgalerien Schwaz wurde eine ideale Mischung aus modernen und historischen Elementen im Zentrum geschaffen, die wiederum den Charakter der Stadt bestimmen und Besucher wie Einheimische begeistern. Besuchen Sie uns doch einmal…

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